Geschichtliches
| Das Stiftsdorf „Bomgarde“ wird
erstmals 1233 anlässlich der Bewidmung des Klosters
Rühn durch den Bischof Brunwald von Schwerin in
einer Urkunde erwähnt. Im 14. Jahrhundert erhielt
der Ortsname den Zusatz „Groten“ und auch „Teutschen“,
um eine Verwechslung mit Orten gleichen Namens zu
verhindern. Baumgarten ist als Angerdorf mit
Straßenführungen in verschiedenen Richtungen
angelegt. An diesen liegen die Bauernhäuser, die
häufig noch ihre ursprüngliche Bauweise erhalten
haben. Der Anger in länglicher Form bildet das
Zentrum der Siedlung. Auf diesem steht die
ursprünglich spätgotische Dorfkirche, die später
stark erneuert wurde. Sie ist aus Feld- und
Backstein errichtet. Der Turm hat einen niedrigen
Pyramidenhelm. Darunter befindet sich der Mittelteil
des Turmes aus Fachwerk mit einer Stundenuhr.
Baumgarten liegt reizvoll oberhalb der
Flussniederung der Warnow. Sehenswert sind die
Kirche, das Pfarrhaus, einige gut erhaltene
Bauernhäuser und die alte Schule. Der Ostsee-Wanderweg führt durch den Ort. |
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| Alte Schule | |
| Anstelle des 1818 abgebrochenen Küsterhauses wurde von 1818 bis 1820 ein großes Schulhaus mit zwei Schulräumen, fünf Zimmern und zwei Kammern errichtet. In dem Gebäude war auch Raum für eine Scheune und einen Stall vorgesehen. Bis 1979 fand hier Unterricht statt. Jetzt lebt und wirkt Inis Trosky in der ehemaligen Schule. |
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| weitere Informationen über Baumgarten |